

Der Anderwelt Verlag legte uns das zweibaendige Werk "Der Weg vom Don zur Isar" von Vadim Grom vor. Der Roman- Zweiteiler schildert das Leben des Autors in der UDSSR der 1930er Jahre bis hin in die heutige Zeit. Der Autor schildert in farbiger Sprache, seinen Weg, zuerst bei der Roten Armee und be- legt drastisch, wie arm Russen lebten. Die Geschichte schildert sehr deutlich, dass die Russen die eigenen Leute alles andere als gut behandelt haben. Die Stalin-Zeit und dann der "Grosse Vater- laendische Krieg". Er hatte Pech, viel Pech, er musste Gulag erleben, er konnte fliehen und auf verschlungenen Wegen kam er auf die deutsche Seite und half dem Gegner Russlands. Das Buch laesst den geneigten Leser an Details des trostlosen Lebens teilhaben. Man mag es heute kaum glauben, dass solches im 20.Jahrhundert geschah und nicht nur im Mittelalter. Die kurzweilige Er- zaehlweise erinnert etwas an Konsalik, der ebenfalls in diesem Genre ein inte- ressantes Bild bei seinen Romanen auf- baute. Die beiden sehr spannenden Ro- mane sollte man zusammen kaufen, um so den ganzen Bogen des Themas lesen zu koennen. X