
Im Landwirtschaftsverlag erschien "Memoiren einer Mistgabel". Es handelt sich um Geschichten junger Nachwuchs- autoren, die sich, wie der Titel vermuten laesst, um das Landleben drehen. Es sind lustige, nachdenkliche, aber auch sehr lehrreiche Erzaehlungen. Aus allen spricht die Liebe zur Natur und eben dem Landleben. Ob es nun darum geht, dass Staedter beschliessen, ihren Urlaub auf der Alp zu verbringen, in der irrigen Annahme, sie fuehren damit in die Sommerfrische, um dann erkennen zu muessen, dass fuer Urlaubsfreuden vor lauter Arbeit kein Raum bleibt. Dass sie aber nach anfaenglichen Schwierigkeiten lernen, die Kuehe einzufangen, zu melken und aus der Milch Kaese zu machen und dann auch noch Spass und Befriedigung dabei em- pfinden. Oder die Titelgeschichte, Memoiren einer Mistgabel, erzaehlt, wie aus einer Eichel ein grosser Baum waechst, der sehr alt und schliesslich krank und gefaellt wird. Wie aus dem Holz unter anderen nuetzlichen Dingen auch eine Mistgabel entsteht, die schliesslich auf einem Bauernhof landet und aus ihrer Sicht von dem Leben dort berichtet. Der Leser wird aus diesem Buch viel vom baeuerlichen Leben, dem Umgang mit den Tieren, der Arbeit auf dem Feld, der Heumahd oder der Kartof- felernte lernen, Auch, dass der Bezug zur Natur Freude bringt, aber er wirde auch die Abhaengigkeit von der Natur erkennen. Und dass Leben auf dem Bauernhof harte Arbeit bedeutet.- Ein schoenes Buch, das zu lesen Freude bereitet. X